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Dachbegrünung

Author: admin
16. Juni 2009

Dachbegrünung – Wohnen im Einklang mit der Natur
Unsere Städte und Industriegebiete wachsen unaufhörlich, mehr und mehr Boden wird versiegelt, Innenstädte heizen sich auf und natürliche Gewässer treten schon bei ganz normalen Niederschlägen über die Fluten. Begrünte Dachflächen können hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig neue Lebensräume für Mensch und Tier bieten.

 
Vorteile der Dachbegrünung
Neben der reizvollen Optik birgt die Dachbegrünung viele Vorteile. Staub und Nitrate werden über die Pflanzenoberflächen aus der Luft gefiltert, die Luft wird befeuchtet und kühlt das unmittelbare Umfeld. Dies macht sich besonders in angrenzenden Büro- und Wohnräumen, aber auch beim Betrieb von Klimaanlagen bemerkbar. Ein großer Teil der Niederschläge wird zurückgehalten, verdunstet oder fließt zeitverzögert ab. Abläufe können so kleiner angelegt werden, sogar die Entwässerungsgebühren sinken. Die Lebensdauer des Daches erhöht sich ganz erheblich, da durch die begrünte Oberfläche ein hervorragender Schutz gegen Hagel, Hitze und Kälte, sogar gegen UV-Strahlung geboten wird. Zudem wirkt die Begrünung schallisolierend, was speziell in Einflugschneisen oder stark belebten Zonen die Wohnqualität deutlich verbessert. Ein weiterer Aspekt ist die zusätzliche Wärmedämmung, die sommers wie winters für angenehme Temperaturen im Inneren des Hauses sorgt. Nicht zuletzt schafft eine Dachbegrünung einen fairen Ausgleich zu den durch Baumaßnahmen verschwundenen Grünflächen, indem sie Pflanzen und Tieren einen neuen Lebensraum bietet. Von Dachgärten und vergleichbar genutzten Dachflächen profitieren selbstverständlich auch die menschlichen Bewohner und nutzen auf diese Weise den oft teuren und knappen Baugrund optimal.

 
Arten der Dachbegrünung
Grundsätzlich unterscheidet man in Extensiv- und Intensivbegrünung. Erstere erfordert einen nur minimalen Pflegeaufwand und eignet sich daher gut für schwer zugängliche Flächen. Überwiegend kommen anspruchslose Pflanzen zum Einsatz, die flächendeckend wachsen und sich gut selbst regenerieren können. Intensivbegrünungen werden mit anspruchsvollen Ziergräsern, Sträuchern, Stauden und sogar Bäumen umgesetzt. Regelmäßiges Mähen, Wässern, Düngen und Jäten sind hier erforderlich, damit die begrünte Fläche stets einen gepflegten Eindruck vermittelt. Unabhängig von der Art der Begrünung muss in jedem Fall eine Zugangsoption für Wartungsarbeiten eingeplant und in den Aufbau integriert werden.

 

 

Der Aufbau begrünter Flächen
Eine gelungene Dach-, Carport- oder Tiefgaragenbegrünung erfordert die Erfüllung einiger Voraussetzungen. Neben einer ausreichend tragfähigen Statik sind ausreichend Abflussmöglichkeiten notwendig. Die Fläche muss stets abgedichtet sein und zumindest ein 2 %iges Dachgefälle aufweisen, um Pfützenbildung zu verhindern. Auf diese wird ein Wurzelschutz aufgebracht, auf welchem die  Drainageelemente verbaut werden. Oberhalb der Drainage ruht die Substratebene, die den Pflanzen Wurzelraum, Wasser- und Nährstoffspeicher bietet. Auf diesem schließlich wachsen Pflanzen unterschiedlichster Art, ganz nach Wunsch des Bauherren. Begehbare Wege und Flächen sind inmitten der Grünfläche ebenso denkbar wie Solaraufbauten.

 

Zu guter Letzt 
Gründächer sind eine Bereicherung unserer Lebensräume. Fachgerecht geplant und ausgeführt stellen sie eine gesunde, attraktive und funktionale Alternative zu Kies, Beton und Blech dar. Viele Kommunen fördern und bezuschussen diese Dachlösung. Und spätestens ein Blick auf die Wasser – und Heizkostenabrechnungen zeigt – die Investition lohnt sich! ( Text: C.E.)

28. Mai 2009

Soll ein neues Zimmer her oder ein bestehender Raum neu aufgeteilt werden?
Eine relativ unkomplizierte Möglichkeit, diese Vorhaben zu realisieren, ist der Einsatz von Leichtbauwänden. Diese flexiblen Bausysteme, können in fast jeden Raum integriert werden, ohne dass dauerhafte Veränderungen an der Bausubstanz vorgenommen werden müssen.
Besonders gut eignen sich Gipsfaserplatten oder Gipskartonplatten, die auf Holz- oder Metallhalterungen befestigt werden können, wobei sich die Verwendung von Metallhalterungen empfiehlt, da dieses Material im Gegensatz zu Holz nicht arbeitet und sich daher auch nicht verzieht.
Mit Hilfe von Leichtbauwänden können im Handumdrehen aus einem Raum zwei Zimmer geschaffen werden, zum Beispiel wenn ein zweites Kinderzimmer oder ein Arbeitszimmer benötigt wird.
Das Praktische: Diese baulichen Maßnahmen können ohne Probleme wieder rückgängig gemacht werden!

21. Mai 2009

Wenn im Garten kein Platz für einen Gartenteich ist, kein Garten vorhanden ist oder kleine Kinder durchs Grün toben, muss auf plätscherndes Wasser im Freien nicht verzichtet werden!
Die Lösung heißt: Miniwassergarten. Dieser findet auf Terrasse oder Balkon Platz und ist der perfekte Ersatz für einen Gartenteich.
Ein wasserdichtes Gefäß bildet die Grundlage für den Minniwassergarten, von einer Plastikschale bis zu einer großen Zinkwanne ist alles möglich, wenn Pflanzen gedeihen sollen, ist allerdings eine Mindesttiefe von 20cm erforderlich. Natürlich können auch mehrere Gefäße miteinander kombiniert werden. Einfach Pflanzen einsetzen, einige Steine oder Zierelemente hinzufügen und die Kübel nach Belieben aufstellen, dabei ist es sinnvoll, größere Pflanzen nach hinten und kleiner Exemplare nach vorne zu setzen, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig das Licht wegnehmen.
Beachtet werden sollte, dass ein halbschattiger Platz gewählt wird, um übermäßiges Algenwachstum zu vermeiden und beim Aufstellen auf einem Balkon sollte an das Gewicht gedacht werden, bis zu 80l sind in der Regel ok, im Zweifel den Hausmeister um Rat fragen.

Wer hätte das gedacht, nicht nur Wände und Decken lassen sich aus Beton fertigen, sondern auch diverse stylische Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel Schalen, Sitzwürfel, Regale, Tische Eierhalter oder sogar ganze Küchenzeilen.
Zugegeben, dieser Trend ist nicht für Jedermann bzw. jede Wohnung geeignet, da er doch sehr nüchtern und rau daherkommt und an einigen Stellen auch etwas unfertig wirkt.
Gleichzeitig haben die Einrichtungsgegenstände aus Beton auch etwas besonderes an sich – zum einen sind sie (noch) sehr selten und sind garantiert ein Hingucker.
Einzelne Accessoires lassen sich fast überall integrieren, doch eine ganze Küchenzeile muss wirklich auf das Gesamtkonzept der Wohnung abgestimmt sein bzw. in diesem Fall ist es wohl eher umgekehrt.
Beton – ein Wohntrend für Mutige und Individualisten!

In Wohnungsanzeigen findet sich des Öfteren die Bezeichnung Souterrainwohnung – doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?
Bei einer Souterrainwohnung handelt es sich um eine Wohnung, die im Untergeschoss oder Keller eines Gebäudes liegt. Der Begriff Souterrain leitet sich vom französischen sous-terrain ab, was soviel wie unterirdisch bedeutet.
In einigen Fällen wird an Stelle von Souterrain auch die Bezeichnung Tiefparterre verwendet.
Für derartige Wohnungen, die früher häufig als Hausmeisterwohnungen genutzt wurden, gibt es heute strenge Auflagen. So müssen Souterrainwohnungen zum Beispiel mindestens 1,2m über die Geländeoberfläche hinausragen, um genügend Lichteinfall zu gewährleisten. Außerdem müssen zumindest zwei Drittel der Wohnung eine Deckenhöhe von 2,3m haben.
Es handelt sich also keinesfalls um ein Kellerloch, sondern lediglich um eine Wohnung, zu der es ein paar Stufen hinuntergeht.

23. April 2009

Wer keinen Garten oder Balkon hat und trotzdem auf Pflanzen steht, muss auf das geliebte Grün nicht verzichten, schließlich gibt es die unterschiedlichsten Zimmerpflanzen. Von exotischen Gewächsen über Kakteen bis hin zu Bonsai-Bäumchen ist alles zu haben, wofür der so genannte Grüne Daumen von Nöten ist.
Aber nicht alle Zimmerpflanzen sind aufwändig in der Pflege. Hin und wieder ein bisschen Wasser, bitte nicht zu viel, denn es werden mehr Zimmerpflanzen ertränkt als vetrrocknen gelassen, von Zeit zu Zeit etwas Dünger und schon steht dem grünen Glück nichts mehr im Wege.
Wer Zimmerpflanzen bisher für überflüssig gehalten hat, sollte sich bewusst darüber sein, dass Studien ergeben haben, dass Grünpflanzen am Arbeitsplatz die Effektivität steigern, also ruhig einen Drachenbaum oder ein Alpenveilchen auf den Schreibtisch stellen. Unbestritten ist auch, dass Pflanzen für eine bessere Atmosphäre sorgen und das Raumklima positiv beeinflussen können. Ein einziger Kaktus reicht da allerdings nicht aus…

21. April 2009

Was versteht man denn darunter mag sich mancher fragen. Ganz einfach, unter cosy versteht man etwas Warmes und Gemütliches. In Sachen Wohnung bzw. Einrichtung sind in diesem Zusammenhang warme Brauntöne und flauschige Teppiche besonders angesagt.
Wer sich keine richtige Vorstellung machen kann, sucht einfach mal wieder ein Möbelhaus auf und schaut sich die Austellungsräume an. Dort sind Möbel aus Nussbaumholz und geräucherte Eiche ebenso zu finden wie dunkelbraune Lederbezüge für das Sofa und braune Flauschteppiche.
Ideal kombinieren lassen sich diese Dinge mit weiß, egal ob mit weißen Möbeln oder Dekoelementen in weiß! Der Kontrast zwischen diesen Farben sorgt für klare Linien und eine klare Abgrenzung. Absolut stylisch! Einfach ausprobieren und begeistert sein, denn der Look sieht wirklich umwerfend aus, finden übrigens auch Magazine, wie zum Beispiel Myself.

7. April 2009

Klar, Ikea kennt jeder und in den meisten Wohnungen und Häusern befinden sich diverse Einrichtungsgegenstände und Möbel aus dem schwedischen Möbelhaus. Doch der blau-gelbe Riese ist nicht mehr allein, denn ab sofort bietet auch H&M, das bekannte schwedische Modehaus, Heimtextilien an. Zunächst werden Handtücher, Bettwäsche, Kissen, Gardinen etc. nur über einen Katalog und das Internet angeboten. Die Produkte kommen im Desing à la H&M daher und sind zum gewohnt günstigen Preis zu haben.
Vermutlich wird es bei Erfolg der Kollektion aber bald die ersten Shops für die H&M Home Collection geben. Bleibt nur abzuwarten, wann es soweit ist.

27. März 2009

Materialien, die in der Küche verwendet werden, müssen hohen Anforderungen genügen, insbesondere gilt dies natürlich für Arbeitsflächen, da diese besonders großen Belastungen ausgesetzt wird: Feuchtigkeit, Stöße, Risse uvm.
Traditionell werden viele Arbeitsplatten in der Küche aus Kunststoff hergestellt, da dieser preiswert und robust ist und außerdem in zahlreichen Farben und Variationen zu haben ist. Doch inzwischen ist die Küche kein reiner Arbeitsplatz mehr, sondern auch ein Ort des zum Wohlfühlen, sodass zunehmend auf das Aussehen der Einrichtung geachtet wird und die Nachfrage nach hochwertigen Materialien steigt.
Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Holz, das ebenfalls günstig im Preis ist und dazu noch sehr natürlich aussieht. Der Nachteil liegt allerdings darin, dass es nur bedingt hitzebeständig ist und auch nur im geringen Maße feuchtigkeitsresistent, sodass regelmäßiges Nachölen erforderlich ist.
Besonders edel und trendy sind zur Zeit Glas und Edelstahl, doch beide Materialien verkratzen leicht und sondern anfällig für Kalkflecken. Gemütlichkeit kommt mit Arbeitsflächen aus Glas oder Edelstahl übrigens nicht auf!

Solar

Author: torstendlp
21. März 2009

Für Hausbesitzer wird das Thema erneuerbare Energien immer aktueller, locken doch attraktive Unterstützungsmöglichkeiten vom Staat sowie die Senkung der Energiekosten.
Eine Möglichkeit, die Kosten für Strom und Heizung zu senken ist die Installation von Solarzellen auf dem Hausdach. Vor diesem schritt müssen allerdings einige Aspekte geklärt sein, zum Beispiel die mögliche Lage der Solaranlage – stehen Bäume oder andere Gebäude im Weg? Oder gibt es ausreichend Fläche? Dazu muss auch geklärt werden, ob eine Baugenehmigung eingeholt werden muss und ob das Dach der Last gewachsen ist.
Sobald diese Fragen geklärt sind, geht es ans Rechnen, schließlich gilt es herauszufinden, ob sich die Installation von Solarzellen überhaupt rechnet oder es sich womöglich um ein Verlsutgeschäft handelt. Ist dies nicht der Fall, kann es losgehen und schon bald wird auf dem Hausdach Energie erzeugt.